Prenzlauer Berg · Beisetzung möglich

Friedhof Georgen-Parochial I in Berlin-Prenzlauer Berg

Evangelischer Friedhof an der Greifswalder Straße auf einem ehemaligen Weinberg, heute Gartendenkmal.

Träger
EVFBS, Region Ost
Adresse
Greifswalder Straße 229-234, 10405 Berlin
Beisetzungsbetrieb
Beisetzung möglich
Größe
4,15 ha
Gelände erworben
1814 (laut EVFBS 1813)
Verwaltung
Hauptverwaltung Ost, (030) 42200420
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Überblick und Träger

Der Friedhof Georgen-Parochial I liegt in Prenzlauer Berg an der Greifswalder Straße, an der auch unser Haus liegt (Greifswalder Str. 88).

Zuständig ist die Hauptverwaltung Ost des Evangelischen Friedhofsverbands Berlin Stadtmitte (EVFBS), Landsberger Allee 48-50, 10249 Berlin, Telefon (030) 42200420, ost@evfbs.de. Die Bestattungsannahme ist telefonisch Montag bis Donnerstag 7.30-15.30 Uhr und Freitag 7.30-14.00 Uhr erreichbar; Beratung gibt es Dienstag bis Donnerstag 9-13 Uhr und nach Vereinbarung.

Bei kirchlichen Friedhöfen entscheidet der Träger, ob auch Menschen ohne Kirchenmitgliedschaft beigesetzt werden (§ 2 Abs. 3 Friedhofsgesetz Berlin). Wir klären das vorab mit der Friedhofsverwaltung.

Grabarten und Beisetzung

Angeboten werden Erdwahl- und Erdreihengrabstätten, Urnenwahlgrabstätten, eine anonyme Urnengemeinschaftsanlage, eine Urnengemeinschaftsanlage mit Namensnennung sowie Grabpatenschaften. Mehr zum Ablauf lesen Sie unter Erdbestattung und Feuerbestattung.

Kapelle und Trauerfeier

Die Kapelle entstand 1867 nach Plänen von Gustav Erdmann und wird gemeinsam mit dem Neuen Friedhof St. Marien-St. Nikolai genutzt. Sie hat 60 Sitzplätze, eine E-Orgel und einen Warteraum. Ein behindertengerechter Zugang ist nicht vorhanden.

Öffnungszeiten

Für die Friedhöfe des Evangelischen Friedhofsverbands Berlin Stadtmitte gelten diese Öffnungszeiten: Januar und Dezember 8-16 Uhr, Februar und November 8-17 Uhr, März und Oktober 8-18 Uhr, April und September 8-19 Uhr, Mai bis August 8-20 Uhr.

Lage und Anfahrt

Adresse: Greifswalder Straße 229-234, 10405 Berlin. Mit der Tram M4 bis Am Friedrichshain. Parkplätze gibt es nicht. Die Kapelle ist nicht barrierefrei.

Geschichte

1814 erwarb die Georgen-Parochialgemeinde einen ehemaligen Weinberg an der Greifswalder Straße; der Träger nennt das Jahr 1813.

Besonderheiten und bekannte Grabstätten

Der Friedhof ist Gartendenkmal (09050116). Hier liegt das Ehrengrab von Johann August Zeune, dem Gründer der ersten Blindenschule Deutschlands. Sehenswert sind das Erbbegräbnis Kleinstueber von 1834, die Grabstätte der Brauerfamilie Bötzow und das Mausoleum von Carl Ludwig Zeitler; außerdem liegen hier Franz Wallner und Adolf Lasson.

Gebühren

Grundlage sind die Friedhofsgebührenordnung für die evangelischen Friedhöfe vom 16. November 2018 (geändert am 16. Februar 2024) und die Leistungsentgelte für evangelische Friedhöfe vom 10. Oktober 2025, gültig ab 1. Januar 2026.

Friedhofsgebühren sind Fremdkosten. Wir weisen sie in unserer schriftlichen Kostenaufstellung getrennt aus. Wie sich der Gesamtbetrag zusammensetzt, erklären wir unter Bestattungskosten.

So begleiten wir Sie

Der Friedhof liegt in unserer Nachbarschaft. Wir melden die Beisetzung bei der Hauptverwaltung Ost an und stimmen die Trauerfeier in der Kapelle mit Ihnen ab.

Sie erreichen uns telefonisch unter 030 75 43 49 51 oder über unser Kontaktformular.

Beratung anfragen

Wir melden uns diskret und zeitnah bei Ihnen.

Ich bin einverstanden, dass meine Angaben zur Bearbeitung meiner Anfrage verarbeitet werden. Datenschutzerklärung

030 75 43 49 51

Häufige Fragen zum Georgen-Parochial I

Welche Grabarten gibt es auf Georgen-Parochial I?+

Erdwahl- und Erdreihengrabstätten, Urnenwahlgrabstätten, eine anonyme Urnengemeinschaftsanlage, eine Urnengemeinschaftsanlage mit Namensnennung und Grabpatenschaften.

Ist die Kapelle barrierefrei?+

Nein. Die Kapelle hat 60 Sitzplätze, aber keinen behindertengerechten Zugang.

Gibt es Parkplätze?+

Nein. Mit der Tram M4 erreichen Sie den Friedhof an der Haltestelle Am Friedrichshain.

Wer ist hier begraben?+

Unter anderem Johann August Zeune mit einem Ehrengrab, die Brauerfamilie Bötzow, Franz Wallner und Adolf Lasson.