Weißensee · Nur Gemeinde-Bestattung

Jüdischer Friedhof Weißensee in Berlin-Weißensee

Friedhof der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, eingeweiht 1880. Die Gemeinde übernimmt alle Beerdigungen auf ihren Friedhöfen selbst.

Träger
Jüdische Gemeinde zu Berlin
Adresse
Herbert-Baum-Straße 45, 13088 Berlin
Beisetzungsbetrieb
Nur durch die Jüdische Gemeinde
Größe
42 ha, über 115.000 Grabstellen
Eingeweiht
9. September 1880
Kultusabteilung
030 88028-250
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Überblick und Träger

Der Jüdische Friedhof Weißensee liegt im Ortsteil Weißensee im Bezirk Pankow. Laut Jüdischer Gemeinde zu Berlin ist er mit 42 ha und über 115.000 Grabstellen der größte jüdische Friedhof Europas. In Berlin wird laut Gemeinde nur noch in Weißensee und an der Heerstraße beigesetzt.

Wichtig: Die Jüdische Gemeinde ist Selbstbestatter und übernimmt alle Beerdigungen auf ihren Friedhöfen. Eine Beisetzung führen wir dort nicht selbst durch. Die Anmeldung erfolgt über die Kultusabteilung der Jüdischen Gemeinde, Fasanenstraße 79/80, Telefon 030 88028-250.

Kapelle und Trauerfeier

Die Trauerhalle wurde 1880 von Hugo Licht erbaut.

Öffnungszeiten

Sommer (1. April bis 30. September): Montag bis Donnerstag 7.30-17 Uhr, Freitag 7.30-14.30 Uhr, Sonntag 8-17 Uhr.

Winter (1. Oktober bis 31. März): Montag bis Donnerstag 7.30-16 Uhr, Freitag 7.30-14.30 Uhr, Sonntag 8-16 Uhr.

Am Samstag und an jüdischen Feiertagen ist der Friedhof geschlossen. Männer bedecken den Kopf; Kippot liegen am Eingang bereit.

Lage und Anfahrt

Adresse: Herbert-Baum-Straße 45, 13088 Berlin. Mit dem Bus 156 bis zur Haltestelle Michelangelostraße. Angaben zu Parkplätzen und Barrierefreiheit veröffentlicht der Träger nicht; wir fragen sie für Sie an.

Geschichte

Der Friedhof wurde am 9. September 1880 eingeweiht. Rabbiner Martin Riesenburger überlebte die Shoa auf dem Gelände und feierte hier am 11. Mai 1945 den ersten Gottesdienst nach der Befreiung.

Besonderheiten und bekannte Grabstätten

Der Friedhof ist Gartendenkmal (09046042). Zu ihm gehören ein Ehrenfeld für jüdische Soldaten des Ersten Weltkriegs mit einem Ehrenmal von Alexander Beer aus dem Jahr 1927, eine Gedenkanlage für die Opfer der Shoa und das Grab von Herbert Baum.

Hier liegen unter anderem Hermann Cohen, Louis Lewandowski, Lesser Ury, Samuel Fischer, Rudolf Mosse, Berthold Kempinski und Stefan Heym.

Gebühren

Diese Angabe veröffentlicht der Träger nicht; wir fragen sie für Sie an.

So begleiten wir Sie

Wir führen auf diesem Friedhof keine Beisetzung durch. Gern beantworten wir Ihre Fragen und helfen Ihnen, Kontakt zur Kultusabteilung der Jüdischen Gemeinde aufzunehmen.

Sie erreichen uns telefonisch unter 030 75 43 49 51 oder über unser Kontaktformular.

Beratung anfragen

Wir melden uns diskret und zeitnah bei Ihnen.

Ich bin einverstanden, dass meine Angaben zur Bearbeitung meiner Anfrage verarbeitet werden. Datenschutzerklärung

030 75 43 49 51

Häufige Fragen zum Jüdischer Friedhof Weißensee

Wer führt Beerdigungen auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee durch?+

Die Jüdische Gemeinde zu Berlin ist Selbstbestatter und übernimmt alle Beerdigungen auf ihren Friedhöfen. Die Anmeldung erfolgt über die Kultusabteilung, Telefon 030 88028-250.

Wann ist der Friedhof geöffnet?+

Im Sommer Montag bis Donnerstag 7.30-17 Uhr, Freitag 7.30-14.30 Uhr, Sonntag 8-17 Uhr; im Winter Montag bis Donnerstag 7.30-16 Uhr, Freitag 7.30-14.30 Uhr, Sonntag 8-16 Uhr. Samstag und an jüdischen Feiertagen geschlossen.

Was ist beim Besuch zu beachten?+

Männer bedecken den Kopf; Kippot liegen am Eingang bereit.

Wie komme ich hin?+

Mit dem Bus 156 bis zur Haltestelle Michelangelostraße.

Wer ist hier begraben?+

Unter anderem Hermann Cohen, Louis Lewandowski, Lesser Ury, Samuel Fischer, Rudolf Mosse, Berthold Kempinski und Stefan Heym.